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Donnerstag, 17. November 2016

Pumpkin Rolls

Es ist immer noch Herbst (oder doch vielleicht schon ein bisschen Winter? 😏) Egal, heute stelle ich euch ein tolles Rezept für ganz ganz herrliche und leckere Kürbisrollen - oder auch wie man jetzt sagt "Pumpkin Rolls" - vor.
Zimtschnecken hatten wir ja schon oft (und ja, die sind immer lecker) und mit Kürbis wird das Ganze noch ein bisschen interessanter - finde ich.
Mal abgesehen davon, dass diese kleinen leckeren Rollen in wunderbarem herbstlichen Orange leuchten, was sofort gute Laune macht. Nein, sie schmecken auch echt toll. Deshalb unbedingt ausprobieren solange der Kürbis noch Saison hat.
Ich verwende übrigens fast immer Hokkaido - toller Geschmack und kein Schälen 😉

Also denne, hier kommt das Rezept 😚

Teig:

30 ml Milch
35 gr Zucker
1 Pckg. frische Hefe
120 gr Kürbispüree (selbstgemacht oder nach Möglichkeit gekauft)
400 gr Mehl
1 TL Salz
3 Eier
100 gr weiche Butter

Füllung:

150 gr Kürbispüree
70 gr Zucker
1 TL Zimt
3 EL Butter

Vorab - das Kürbispüree lässt sich leicht selbst herstellen. Dazu nur einen Hokkaido-Kürbis in Stücke schneiden und diese leicht mit Wasser bedeckt 15-20 Minute köcheln lassen, pürieren und fertig.

Hefe in lauwarmer Milch und Zucker auflösen und ca. 10 Minuten ruhen lassen.

Mehl und Kürbispüree in eine Schüssel geben, Hefe-Milch dazu und unterrühren bzw. mit Knethaken arbeiten. Salz und Eier nach und nach dazugeben. Butter ebenfalls unterkneten.

Teig mit Tuch abdecken und ca. 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Zutaten für die Füllung gut verrühren.

Teig auf gut bemehlter Fläche ausrollen und Füllung darauf verteilen.

Von der Längsseite her aufrollen und in ca. 4-5 cm dicke Scheiben schneiden.

Auf ein Backblech geben und bei 175 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen.

Fertig! 👍






Samstag, 24. September 2016

Zwetschgen-Zimt-Torte mit Mandeln

Als ich kürzlich mein Archiv an Backzeitschriften (und ja davon hab ich eine Menge) fiel mir eine Ausgabe der Sweet Dreams von September 2011 in die Hände.  Darauf ist eine tolle Torte mit Zwetschgen und Zimtsahne abgebildet und das hat mich direkt verzaubert. 
Also dachte ich mir nix wie ran ans Werk, dieses Rezept musst du unbedingt ausprobieren.
Dass in der Anleitung der Hinweis angegeben war "für Geübte" hat mich nicht abgeschreckt - den mutigen gehört die Welt ;)
Ich muss sagen - sooo schwer fand ich die Zubereitung gar nicht.  Klar, etwas Zeitaufwand muss man einplanen aber das Ergebnis war grandios. 
Zwetschgen und Zimt - da haben sich einfach zwei gefunden.  Für mich sind diese beiden unzertrennlich und in diesem Rezept kommt das voll zur Geltung.
Die einzige Variation die ich vorgenommen habe,  war den angegebenen Mandellikör wegzulassen - aus dem einfachen Grund dass ich keinen hatte :)
Ansonsten hier nun dieses geniale Rezept samt Bildchen:

Für den Biskuit:

4 Eier
1 Prise Salz
180 gr Zucker
80 gr Mehl
1 TL Backpulver
50 gr gemahlene Mandeln

Füllung:

1 Sachet Vanillezucker
2 EL Zucker
2 Pck. Gelatine-Fix (von Dr.  Oetker)
1 EL Zimt
600 gr Sahne
3 EL Zwetschgenmarmelade

Belag:

600 gr Zwetschgen
2 Pck.  Tortenguss
250 ml Pflaumensaft oder alternativ Traubensaft
3 EL Zucker

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform (Durchmesser ca. 23 cm) mit Backpapier auslegen.

Eier trennen und Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Zucker langsam einrieseln lassen und Eiweiß weiter schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Eigelbe unterrühren.
Mehl,  Backpulver und Mandeln mischen und unterheben.
Masse in die Form füllen,  glatt streichen und im Ofen ca. 25 Minuten backen. 
Herausnehmen und abkühlen lassen.

Vanillezucker mit Zucker,  Gelatine - Fix und Zimt verrühren. 
Sahne steif schlagen und dabei den Zucker-Mix langsam einrieseln lassen.  1 Minute weiter schlagen.

Biskuit aus der Form lösen und einmal waagerecht durchschneiden.
Unteren Boden mit Zwetschgenmarmelade bestreichen.
Tortenring um den Boden geben und verschließen.
Zwei Drittel der Zimtsahne darauf verteilen und zweiten Tortenboden darauf geben.
Torte etwa 30 Minuten kühl stellen. Restliche Zimtsahne ebenfalls kühl stellen.

Zwetschgen waschen,  halbieren,  entsteinen und auf der Torte verteilen.
Aus dem Gusspulver mit Pflaumensaft bzw. Traubensaft,  250 ml Wasser und dem Zucker nach Packungsanweisung einen Guss zubereiten. Diesen auf den Früchten verteilen und ca. 15 Minuten fest werden lassen.
Den Tortenring lösen und den Tortenrand mit restlicher Zimtsahne einstreichen.  Ich habe dies mit einer Palette von unten nach oben gemacht.
Voilà - fertig ist der Tortentraum ♡

Sonntag, 11. September 2016

Bananen-Zimt-Muffins und Kuchen - aus 1 mach 2

Heute möchte ich euch ein sehr einfaches und tolles Rezept vorstellen aus welchem man je nach Menge Muffins oder einen zauberhaften Kuchen machen kann.
Noch dazu ist dieses simple Rezept eine super Verwertung für reife Bananen - man kennt das ja,  kaum ist die Schale braun und die Frucht sehr süß mag man sie nicht mehr wirklich essen.  Deshalb ab damit in den Teig und hinterher super Muffins oder Kuchen genießen ♡

Mit dem Zimt im Teig schmecken diese Muffins herrlich und sie passen auch super zum Frühstück - einfach mal ausprobieren.

Zutaten für ca. 10-12 Stück / Kuchen:

50 gr / 100 gr geschmolzene Butter
70 gr / 120 gr brauner Zucker
2 reife Bananen (gleiche Menge für Muffins und Kuchen)
1  Ei / 2 Eier
180 gr / 250 gr Mehl
1 Tl / 2 Tl Backpulver
1/2 Tl / 1 Tl Zimt
2 El Milch/ 4 El Milch

Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Muffinförmchen bereit stellen bzw. Kuchenform einfetten.

Ei bzw. Eier mit Zucker verrühren.  Geschmolzene Butter dazu geben und unterrühren.

Bananen zerdrücken und ebenfalls unterrühren.

Mehl,  Backpulver und Zimt mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.

Teig auf die Förmchen verteilen bzw. in die Form geben und dann ab damit in den Ofen.

Backzeit für die Muffins beträgt 22-24 Minuten , für den Kuchen ca. 35-40 Minuten.

War super easy peasy, oder?

Montag, 5. September 2016

Süße Grießnockerl mit Semmelbrösel, Zimt und Zucker

Grießnockerl kennt man ja meistens als Suppeneinlage und die finde ich ungemein köstlich. Deshalb hab ich mich diesmal an einer süßen Version versucht - ganz ohne Suppe :) dafür mit lecker Semmelbrösel, Zimt und Zucker - hmmmm kann ich nur sagen.  Das hat auch so was nostalgisches finde ich - mich versetzt diese Kombi aus Grieß, Zimt und Zucker immer in die Kindheit zurück - geht´s euch da vielleicht genauso? :D

Diese Nockerl schmecken übrigens als süße Hauptmahlzeit sowohl als Dessert - für Kinder übrigens ein Hit (vorrausgesetzt sie mögen süße Hauptspeisen). Und das beste ist man braucht wenig Zutaten und eigentlich auch gar nicht mal viel Zeit. 

Diese Nockerl sehen auch noch sehr hübsch aus - mir gefallen sie zumindest :) dazu kann man Apfelmus, Fruchtsoße oder auch Vanillesoße reichen - sie schmecken aber auch ganz pur einfach nur hervorragend. Probiert´s einfach mal aus. 

Übrigens, wenn euch 2 - 3 Nockerl beim Kochen zerfallen, was mir passiert ist, dann keine Panik. Daraus lässt sich im Handumdrehen ein toller Grießschmarren zaubern - der schmeckt auch gaaanz toll :P



Zutaten:

500 ml Milch
100 gr Butter
70 gr Zucker
150 gr Grieß (am besten Hartweizen)
2 Eier

6 EL Semmelbrösel
65 gr Butter
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt


Die Milch mit Zucker und Butter aufkochen, Grieß einrühren und kurz aufkochen lassen, anschließend 5 Minuten quellen lassen. Grießmasse (sie ist sehr fest) etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann die Eier unterrühren.

Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen. Aus der Grießmasse mit 2 angefeuchteten Esslöffeln Nocken formen (recht fest drücken sonst zerfallen sie beim Kochen) und 10 Minuten in leicht siedendem Wasser ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und die Semmelbrösel darin anrösten. Zucker mit Zimt mischen und beiseite stellen.

Nockerl nach dem Kochen abschöpfen und in den Butterbrösel wälzen und mit Zimt-Zucker bestreuen.

Wenn euch ein paar Nockerl trotzdem zerfallen sollten, diese einfach in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten  - evtl. Semmelbrösel dazu geben und mit Zimt-Zucker bestreuen - lecker! :)







Grießschmarren aus zerfallenen Nockerl :)


Freitag, 20. November 2015

Zimtkuchen mit versunkenen Bratäpfeln

Weihnachten ist dieses Jahr am 24. Dezember - hahahaha, was für ein Schenkelklopfer :P
Aber mal ernsthaft,  geht es euch auch so dass ihr denkt "ja ist denn schon wieder Weihnachten? "
Mich erwischt dieser Gedanke jedes Jahr aufs Neue. .. da denkt man sich es war doch gerade noch Sommer und zack - es beginnt die Adventszeit und das Jahr ist schon wieder vorbei. ..
Um dieser Zeit lecker und entspannt zu begegnen möchte ich euch heute ein tolles Rezept vorstellen - welches übrigens zugleich mein Beitrag für das Christmas Event des genialen Blogs  Life is full of goodies ist.
Dieser Kuchen ist an sich recht simpel,  das einzige was ein bisschen Arbeit macht sind die Bratäpfel vorzubereiten - aber wir haben ja keinen Stress,  gelle ;)
Und das bisschen Arbeit lohnt sich,  der Kuchen schmeckt toll und sieht auch noch hübsch aus - das finde ich jedenfalls,  jawohl :)





Die Zutaten dafür sind folgende:

Teig:

4 Eier
125 gr weiche Butter
180 gr Zucker
1 1/2 TL Zimt
50 ml Milch
250 gr Mehl
2 TL Backpulver

Bratäpfel:

6-7 Äpfel (je nach Größe)
50 +20 gr gehackte Mandeln
50 gr Marzipan
2 EL getrocknete Cranberries
1 EL Zucker

Zuerst bereiten wir uns die Äpfel vor. Diese schälen und mit einem Entkerner das Kerngehäuse ausstechen - aber Vorsicht!  Nicht ganz durchstechen! Nur so dass ihr das Kerngehäuse gut entfernen könnt. Dann noch mit einem Teelöffel etwas nacharbeiten damit mehr Füllung Platz hat.

Für die Füllung das Marzipan zerkleinern und mit restlichen Zutaten (bis auf 20 gr gehackte Mandeln) mischen. 

Äpfel mit der Füllung füllen beiseite stellen. 

Ofen auf 180 Grad Ober - und Unterhitze vorheizen.  Springform einfetten. 

Butter mit Zucker cremig rühren.  Die Eier einzeln unter rühren. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. 

Teig in die Form füllen,  Bratäpfel darauf setzen und mit restlichen Mandeln bestreuen. 

Im Ofen 1 Stunde und 15 Minuten backen lassen - dabei nach 40 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken damit er nicht zu dunkel wird. 

Da kommt doch weihnachtliche Stimmung auf, nicht wahr? ☺🎄🎋







Freitag, 11. September 2015

Kürbis-Zimt-Kordel

Der Herbst steht vor der Tür,  an den Temperaturen merkt man es schon und ich muss sagen ich liebe diese Jahreszeit ♡ nicht dass ich keinen Gefallen an Frühling,  Sommer und Winter haben würde - aber Herbst löst bei mir ein wohlig-warmes Gefühl aus...bunte Blätter,  Zimt,  Waldspaziergang und natürlich Kürbisse ♡
Und deshalb hab ich hier ein wunderbares Rezept für euch dass diese wohlig-warme Gefühl ebenfalls hervor ruft - eine Kürbis-Zimt-Kordel ♡ man kann das ganze auch Zimtzopf mit Kürbis nennen,  da ich aber eine Kordel geflochten habe passt der Name besser. 
Und damit ihr das Herbstgefühl nachbacken könnt verrate ich euch nun das Rezept:

150 gr Hokkaido Kürbis
400 gr Mehl
200 ml Milch
7 gr Trockenhefe
1/2 TL Zimt
70 gr Zucker
60 gr Butter
1 Ei
Mehl zum Bearbeiten

Füllung:

70 gr Butter
80 gr Zucker
2 TL Zimt

Zuerst den Kürbis klein schneiden - Hokkaido muss nicht geschält werden (wie praktisch ;) )
Mit etwa 200 ml Wasser in einem Topf ca 20 Minuten weich kochen. Kürbis anschließend pürieren oder fein zerdrücken.

Für den Teig die Milch leicht mit dem Butter und dem Zucker erhitzen - nur solange bis die Butter zu schmelzen beginnt und dann vom Herd nehmen.  Trockenhefe darin auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen.

Mehl mit Zimt mischen.  Das Ei,  die Hefemilch und den Kürbis dazu geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.  Teig abdecken und 45 Minuten lang gehen lassen.

Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und Teig darauf rechteckig ausrollen. Das Rechteck sollte etwa die Maße 30x45 cm haben - ich hab meinen fast zu groß ausgerollt so dass ich die Kordel nur diagonal aufs Backblech bekommen habe :)

Die Butter für die Füllung leicht schmelzen lassen und auf dem Teig verteilen.  Zucker und Zimt mischen und auf der Butter gleichmäßig verteilen. Teig von der langen Seite her aufrollen.  Backblech mit Backpapier belegen und Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Teigroll nun mittig halbieren aber am Ende nicht ganz durchschneiden!  Nun aus den beiden Strängen eine Kordel flechten.  Diese auf das Backblech geben und 30 Minuten lang backen - zum vernaschen lasst sie noch ein wenig abkühlen und dann Stück für Stück genießen ♡

Sonntag, 7. Dezember 2014

Rohrnudeln mit Pflaumenmus gefüllt

Rohrnudeln kennen viele aus ihrer Kindheit.  In Österreich nennt man sie Buchteln und ich denke unter Dukatennudeln versteht man das gleiche. 
Leckeres Hefegebäck mit etwas Zimt und Zucker bestreut und in diesem Fall mit Pflaumenmus gefüllt.

Bei nass-kaltem Dezemberwetter ein Herzenswärmer und mit einem Becher heißer Schokolade einfach himmlisch ♡♡♡

Für 12 Stück braucht man folgendes:

1 Würfel frische Hefe (42 gr)
100 gr Zucker
75 gr Butter
125 ml Milch
1 Ei
450 gr Mehl
250 gr Pflaumenmus
2 EL Butter
2 EL Zucker
1 TL Zimt

Die Milch leicht erhitzen und in eine Schüssel geben.  Hefe zerbröckeln und zur Milch geben.  Umrühren bis sich diese gelöst hat.
Zucker dazu geben und umrühren.  75 gr Butter schmelzen lassen und ebenfalls unter die Hefemilch rühren.  Diese Mischung etwa 5 Minuten stehen lassen bis sie Bläschen wirft.
Das Ei unterrühren.
Nach und nach das Mehl mit Knethaken unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.
Diesen abdecken und an einem warmen Ort 30 - 45 Minuten gehen lassen bis er sich etwa verdoppelt hat.

Eine große Auflaufform mit einem Esslöffel Butter einfetten.
Vom Teig zwölf gleich große Bällchen abstechen.  Jedes Bällchen mit bemehlten Händen gut flach drücken und mittig einen gehäuften Teelöffel Pflaumenmus hinein geben.  Teig rund um das Mus falten so daß wieder eine Kugel entsteht. 
Teigkugel in die Form geben.  So mit restlichem Teig verfahren.

Teigkugeln nochmal abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze heizen.

Rohrnudeln 25 Minuten lang backen.

Die Nudeln noch warm mit 1 Esslöffel Butter bestreichen und mit Zucker und Zimt bestreuen.